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Bundesarbeitsministerin Nahles im Austausch mit Startups des Erlebnis-Reiseportals Experiencr

In Zukunft können Kunden hier nicht nur Reisen vergleichen sondern, dank VR-Technologie (Virtual Reality), auch virtuell erleben. Frau Nahles und die Bundestagsabgeordneten Sabine Poschmann und Marco Bülow so wie Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, Thomas Westphal, durften diese Erfahrung schon heute in den Räumlichkeiten des außergewöhnlichen Startups machen.

In der anschließenden Diskussionsrunde zum Thema Startups stellte sich die Bundesministerin den Fragen und Vorschlägen der vier Gründer Dennis Kramer, Wieland Feuerstein, Richard Petrich und Korbinian Würl. Frau Nahles machte deutlich, dass gerade die Frühphase ein fragiles Konstrukt sei und besonderer Unterstützung bedarf. Junge Gründerinnen und Gründer müssten sich primär um ihr Geschäft kümmern können und sollten nicht gebremst werden durch den Verwaltungsapparat. Hindernisse und Hürden müssen durch Beratung und Coaching der Selbständigen aus dem Weg geräumt werden, so dass ihre Ideen zu Unternehmungen reifen können.

Dass das Thema Mindestlohn gerade Jungunternehmer in ihrer Frühphase belastet, da auch Praktika die über einen Zeitraum von drei Monaten hinausgehen davon betroffen sind, ist bekannt. Der Vorschlag der Experiencr hier über eine Ausnahmeregelung für Startups nachzudenken, wurde angeregt diskutiert. Als Indikator für solch einen Sonderfall könnte zum Beispiel der Innovationsgrad eines Unternehmens dienen.  

Auch die zurückhaltende Investitionsbereitschaft Deutscher Investoren wurde thematisiert. Die Gründe weshalb sich branchenübergreifend in den letzten 20 Jahren nicht ein einziges Deutsches Digitalunternehmen an die Weltspitze setzen konnte, sehen die jungen Gründer vor allem kulturell und mentalitätsbedingt. Viele Investoren wollen hierzulande erst sehen, dass ein Produkt funktioniert bevor sie es finanziell unterstützen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie im internationalen Rennen immer nur als Nachzügler hinterherlaufen.

Die konstruktive Runde wurde schließlich mit der Aussicht auf einen weiteren Dialog zum Thema Startup und vernetztes Arbeiten in Berlin geschlossen und lässt auf ein baldiges Wiedersehen aller Beteiligten hoffen.

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