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LDC und kanadische McGill University erhalten $ 1 Million Förderung für gemeinsame Wirkstoffforschung

Wissenschaftler des Lead Discovery Centers (LDC) in Dortmund und der McGill University in Montréal, Kanada, werden künftig eng zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die Teams eine neue Technologieplattform entwickeln, um Wirkstoffe gegen Krankheiten zu identifizieren, die mit einem fehlerhaften Transport und einer Fehlfaltung von Proteinen in Verbindung stehen. Die Zusammenarbeit wird über drei Jahre mit insgesamt $ 1 Million gefördert (kanadische Dollar, ca. EUR 0,7 Millionen).

Das Projekt ist das erste, welches im Kontext des Kanada / Deutschland Programms finanziert wird. Dieses Programm beruht auf einer Kooperation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen seines Innovationsprogramms ZIM und dem CQDM Konsortium in Kanada. Als Teil einer breiter angelegten Kanada / Europa Initiative zielt das Kanada / Deutschland Programm darauf ab, neue und wegweisende Technologien zu fördern, die den Stand der Technik und den Prozess der Arzneimittelentwicklung verbessern oder beschleunigen könnten.

„Wir freuen uns, dass unsere Partnerschaft mit dem BMWi Früchte trägt. Die Kreativität und Innovationskraft dieses Projektes ist das, was uns antreibt und motiviert, internationale Förderprogramme aufzusetzen”, sagte Diane Gosselin, Präsidentin und Geschäftsführerin des CQDM. „Diese öffentlich-private Partnerschaft ist bereit, neues Fachwissen zu entwickeln und neue Märkte anzugehen. Das stärkt ohne Frage die Forschung in Kanada und in Deutschland.“

"Dieses Projekt ist aus einer großartigen Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des LDC zu einem drängenden Forschungsthema entstanden. Es adressiert ein Feld  der biopharmazeutischen Forschung, das bislang unzureichend erforscht und verstanden ist. Der sogenannte „ER-Stress“, die gehäufte fehlerhafte Faltung von Proteinen als zelluläre Reaktion auf Stress, steht mit vielen Krankheiten in Verbindung. Dank der Förderung von CQDM und ZIM können Dr. Klebl und ich jetzt neue Forschungswerkzeuge entwickeln, um diese gezielt zu untersuchen”, sagte Dr. David Y. Thomas von der McGill University.

„Wir freuen uns sehr, bei dieser internationalen Kooperation mit Dr. Thomas von der McGill University an Board zu sein. Es ist eine echte Teamarbeit, die von unseren komplementären Expertisen und Stärken lebt, sowie einem tiefen Verständnis der zugrunde liegenden Biologie”, sagte Dr. Bert Klebl. „Diese öffentlich-private Partnerschaft führt multidisziplinäre wissenschaftliche Ressourcen zusammen. Sie könnte zur Entdeckung neuer Zielstrukturen führen, zu einem besseren Verständnis sogenannter ‚off targets‘etablierter Medikamente sowie möglicherweise zur Identifizierung neuer Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten, die mit einem fehlerhaften Transport von Proteinen zu tun haben.“

Lesen Sie die vollständige Pressemeldung hier auf der Seite der LDC GmbH....
 

 

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