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Dr. Martin Rode, Hella KGaA Hueck & Co.
Leuchtdioden (LEDs) werden seit über 15 Jahren im Automobil eingesetzt, als Signalfunktions- oder Innen¬raumbeleuchtung. Die Entwicklung neuester Hochleistungs-LEDs, zu denen die sogenannten Multichip-LEDs gehören, erschließen nun aber auch Anwendungen für die Hauptlichtfunktionen im Automobil wie das Abblend- oder Fernlicht.
Die Vorteile von LEDs gegenüber herkömmlichen Licht¬quellen liegen in den Styling-Möglichkeiten für den Front- und Heckbereich. Darüber hinaus ergeben sich Lebensdauer- und Leistungseffizienz-Vorteile sowie Bauraumeinsparungen. All dies setzt vielseitige Anforderungen an die LED selbst und die zugehörige Aufbau- und Verbindungstechnologie voraus. Damit eine LED als automotive-tauglich gelten kann, muss sie der wachsenden Komplexität und den harten Umgebungsbedingungen im Automobil genügen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Anforderungen, denen sich die LED im Automobil stellen muss, und entsprechende Lösungsmöglichkeiten. Hierzu werden verschiedene LED-Typen und Aufbaukonzepte vorgestellt.
Martin Rode hat an der TU Braunschweig Physik studiert und 2004 als Doktor der Naturwissenschaften im Bereich Festkörperphysik promoviert. Nach seiner Doktorarbeit war er am Forschungszentrum Caesar in Bonn im Bereich Bio-Nanotechnologie beschäftigt. Seit 2005 ist er in der Vorentwicklung der Hella KGaA Hueck & Co. in der Abteilung Aufbau- und Verbindungstechnologie tätig.
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