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Dr. Dietmar Borchert, Fraunhofer ISE Labor- und Servicecenter, Gelsenkirchen
Der rasant zunehmende Klimawandel macht es notwendig, möglichst zügig auf die Nutzung der erneuerbaren Energien zu setzen. Die Photovoltaik ist dabei die Technologie, die auf einen scheinbar unerschöpflichen Vorrat an Primärenergie zurückgreifen kann. Die von der Menschheit jährlich verbrauchte Energiemenge wird von der Sonne jede Stunde geliefert. Die Nutzung der Sonnenenergie würde also für einen langen Zeitraum die Energieversorgung auf der Erde sichern.
Obwohl mittlerweile eine ganze Reihe von Halbleitern am Markt ist, aus denen Solarzellen hergestellt werden können, schreibt man dem Silizium als zweithäufigstem Element der Erde eine besondere Rolle zu. Über 95 % der Solarzellen auf dem Weltmarkt sind derzeit aus kristallinem oder multikristallinem Silizium, 3 % entfallen auf das amorphe Silizium. Die restlichen 2% teilen sich CdTe- und CiS-Technologien.
Der Vortrag stellt zunächst die aktuelle Zelltechnologie für die kristallinen Silizium-Solarzellen vor und zeigt die möglichen Ansätze hinsichtlich der Senkung der Herstellungskosten auf. Neben der Materialersparnis in Form von Verwendung von immer dünneren Siliziumscheiben gibt es nun auch Ansätze, hocheffiziente Solarzellen zu fertigen.
Der Silizium-Dünnschichtbereich hat in den letzten Jahren eine Renaissance erfahren. Es wird die klassische Technologie mit all ihren Problemen vorgestellt und gezeigt, mit welchen neuen Konzepten die Industrie Wirkungsgradsteigerungen und Kostensenkungen erreichen will.
Dr. Dietmar Borchert studierte an der Universität Dortmund Physik. Anschließend wechselte er an die FernUniversität Hagen in den Fachbereich Elektrotechnik, wo er zum Dr.-Ing. promovierte. Seit 1999 arbeitet er am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme und leitet die Außenstelle
Einladung und Anmeldung zum 17. Dortmunder MST-Seminar finden Sie hier.
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