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Dortmunder MST-Seminar

"Möglichkeiten der Kapselendoskopie in der modernen Medizin"

Frank Düring, Given Imaging GmbH, Hamburg

Einladung und Anmeldung finden Sie hier.

Bedingt durch seine Länge ist eine Untersuchung des Dünndarms mit der konventionellen Endoskopie nur in Teilen möglich. Daher wurde der Dünndarm auch oft als "Black Box" bezeichnet bzw. dargestellt.

Die koventionelle Endoskopie umfasst die Ösophagus-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD), die vom Magen aus Einblick bis ins Duodenum ermöglicht, sowie die Ileokoloskopie, die das terminale Ileum vom Dickdarm aus darstellt. Eine weitere Methode ist die Push-Enteroskopie, welche den Dünndarm bis in das obere Jejunum sichtbar macht. Eine vollständige endoskopische Dünndarminspektion war somit, abgesehen von der invasiven intraoperativen Enteroskopie (IOE), lange Zeit nicht möglich.

So blieben, bis zur Einführung der Kapselendoskopie im Jahr 2001, bis zu vier Meter Dünndarm nicht einsehbar. Die Kapselendoskopie stellt somit einen großen Fortschritt in der diagnostischen Medizin dar, da sie auf Grund der kabellosen Bildaufzeichnung eine komplette Darstellung des Dünndarms in seiner gesamten Länge ermöglicht.

 

Abb. 1: Aufbau der PillCam SB Kapsel: 1. Optischer Dom, 2. Linsenhalterung, 3. Linse, 4. LEDs, 5. CMOS Kamera, 6. Batterie, 7. Sender, 8. Antenne

Für die Entwicklung dieses innovativen Medizinprodukts waren verschiedene Schlüsseltechnologien wie die Mikrosystemtechnik, die Mikroelektronik, die optische Technologie und die Informationstechnologie notwendig. Die Kapselendoskopie demonstriert eindrucksvoll, welche Vorteile sich durch den Einsatz von Mikrotechnik für unseren Alltag ergeben können.

 

Abb. 2: Beispiele von Dünndarmbildern, die mit der PillCam aufgezeichnet wurden.

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